In fortgeschrittenen Phasen der Parkinsonerkrankung können starke Wirkungsschwankungen der Bewegungen auftreten.
Mit der Einlage einer Sonde in den Zwölffingerdarm kann die Parkinsonmedikation kontinuierlich als Gel verabreicht werden. Dadurch wird eine sehr feine Einstellung der Medikation möglich.

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Ähnlich wie bei der künstlichen Ernährung wird die Substanz durch die Bauchhaut verabreicht. Eine Pumpe, welche in einem Tragsystem am Gürtel oder in der Jacke getragen wird, sorgt für die kontinuierliche Abgabe des Medikamentes

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In unserem Zentrum für Parkinsonerkrankungen sind wir in der Lage, diese Therapie vor Ort in Zusammenarbeit mit der Gastroenterologie Oberaargau anzubieten. Im Rahmen eines stationären Spitalaufenthaltes im Spital SRO, Langenthal, erfolgt zuerst die Einlage einer Nasensonde und nach der Testphase die Einlage der Sonde durch die Bauchhaut.

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Nach der Einlage erfolgt die kontinuierliche Betreuung unserer Patienten durch speziell ausgebildetes Pflege, welche die Betroffenen auch zuhause beraten und unterstützen.